Was ist neu und für wen wird es interessant?
Das neue CUBE Modelljahr 2027 ist da. Und diesmal lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen. Denn neben neuen Farben und Ausstattungsvarianten gibt es einige echte Neuheiten: einen neuen Antrieb im E-MTB, vollgefederte Tourenräder, komplett überarbeitete Mountainbikes und Rennräder – und noch mehr Auswahl bei Gravel, City und Alltag.
Mehr Auswahl macht die Entscheidung nicht unbedingt einfacher.
Deshalb möchten wir euch die neuen Modelle nicht einfach der Reihe nach vorstellen. Wir haben uns vielmehr gefragt: Was ist 2027 wirklich neu? Was davon macht beim Fahren einen Unterschied? Und für wen könnte welche Neuheit interessant sein?

CUBE erweitert die Auswahl bei den E-Bike-Antrieben
Bei den E-Bikes von CUBE setzen wir seit vielen Jahren auf die Antriebssysteme von Bosch – und das aus gutem Grund. Die ausgereifte Technik, das große Servicenetz und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Systeme haben sich auch bei uns in der täglichen Praxis bewährt.
Mit dem Modelljahr 2027 erweitert CUBE nun bei ausgewählten Modellen des Stereo Hybrid ONE44 HPC das Angebot um den Avinox M2S. Der neue Antrieb bringt bis zu 150 Nm Drehmoment mit und wird mit einem entnehmbaren 800-Wh-Akku kombiniert.
Für uns bei Radsport Prandl bleibt Bosch dennoch die erste Wahl. Denn bei einem E-Bike zählen für uns nicht allein Leistungswerte auf dem Papier. Entscheidend sind das Zusammenspiel von Motor, Akku und Software, die Zuverlässigkeit im Alltag und nicht zuletzt die Möglichkeiten bei Wartung und Service.
Umso mehr freuen wir uns, dass CUBE auch 2027 bei einem großen Teil seiner E-Bikes weiterhin auf die bewährten Bosch-Antriebssysteme setzt. Welcher Antrieb und welches Bike am Ende am besten passen, hängt aber immer davon ab, wie und wo das Fahrrad gefahren werden soll – und genau das klären wir am liebsten im persönlichen Gespräch.
Ein alter Bekannter bekommt noch mehr Möglichkeiten
Das Stereo Hybrid ONE44 gehört zu den CUBE Bikes, die einen sehr großen Einsatzbereich abdecken. Tour, Trail, Berge, lange Anstiege und anspruchsvollere Abfahrten – genau diese Vielseitigkeit hat das ONE44 beliebt gemacht.
2027 wird das Rad deshalb nicht neu erfunden. Stattdessen hat CUBE die Modellreihe bei Komponenten und Varianten weiter ausgebaut.
Wir finden: Das ist manchmal die bessere Form einer Modellpflege. Ein bewährtes Konzept bleibt erhalten – aber die Auswahl wird größer und damit die Chance, ein Bike zu finden, das wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Mehr Komfort auf Tour: das neue Nuride Hybrid ONE11
Eine der für uns besonders interessanten Neuheiten für 2027 ist das neue Nuride Hybrid ONE11. Es verbindet 100 mm Federweg vorne und hinten mit dem Bosch Performance Line CX Antrieb, einem 800-Wh-Akku und einer Ausstattung, die auf längere Touren und den Alltag ausgelegt ist.
Aus unserer Beratung wissen wir, dass Komfort für viele Tourenfahrer eine wichtige Rolle spielt. Wer mehrere Stunden im Sattel sitzt, auf wechselnden Untergründen unterwegs ist oder neben Radwegen auch gerne einmal Wald- und Schotterwege fährt, stellt andere Anforderungen an sein E-Bike als ein sportlich orientierter Mountainbiker.
Genau hier finden wir das Konzept des Nuride Hybrid ONE11 interessant. Die Vollfederung ist nicht auf möglichst anspruchsvolle Trails ausgelegt, sondern kann vor allem auf längeren Strecken, schlechten Radwegen und unebenen Wegen für zusätzlichen Fahrkomfort sorgen.
Dabei gilt auch hier: Mehr Federweg oder Vollfederung ist nicht automatisch für jeden die bessere Wahl. Entscheidend ist, welche Strecken überwiegend gefahren werden, wie wichtig Komfort ist und welche Anforderungen man persönlich an sein E-Bike stellt.
Für uns ist das Nuride Hybrid ONE11 deshalb eine spannende Ergänzung zwischen klassischem Touren-E-Bike und vollgefedertem E-Mountainbike – und ein Modell, das wir uns für unsere Tourenfahrer 2027 besonders genau anschauen werden.
Gravel wird noch vielseitiger
Gravelbike – das klingt inzwischen fast zu einfach. Denn in unserer Beratung erleben wir, wie unterschiedlich Gravelbikes heute genutzt werden. Die einen suchen ein sportliches Rad für schnelle Feierabendrunden und Schotterwege, andere möchten längere Touren fahren oder das Bike mit Gepäck für Reisen nutzen. Und für manche ist das Gravelbike längst der vielseitige Begleiter für Alltag und Freizeit geworden.
Genau deshalb finden wir die größere Bandbreite der Nuroad Familie für 2027 interessant. Sie reicht vom unkomplizierten Aluminium-Allrounder über voll ausgestattete Modelle bis hin zum sportlichen Carbon-Gravelbike mit Powermeter.
Für uns ist dabei weniger entscheidend, welches Modell auf dem Papier die beste Ausstattung bietet. Viel wichtiger ist die Frage: Was möchtest du mit deinem Gravelbike machen?
Denn gerade beim Gravelbike entscheiden Einsatzzweck, Sitzposition, Ausstattung und Fahrgefühl darüber, welches Modell langfristig wirklich Freude macht. Und manchmal stellt sich im Beratungsgespräch sogar heraus, dass ein anderes Fahrradkonzept besser zu den eigenen Vorstellungen passt.
Auch beim Rennrad steckt die Entwicklung im Detail
Mit dem neuen Litening AERO zeigt CUBE für 2027, wie viel Entwicklung selbst in einem bereits sehr sportlichen Rennrad noch möglich ist. Im Mittelpunkt stehen weniger Gewicht, eine weiter verbesserte Aerodynamik und eine hochwertige Ausstattung für ambitionierte Rennradfahrer.
Der C:68X Carbonrahmen inklusive Gabel ist rund 150 Gramm leichter geworden, gleichzeitig konnte die aerodynamische Effizienz laut CUBE um bis zu sechs Watt verbessert werden. Dazu kommen unter anderem ein neues einteiliges IC Aero Max Cockpit, eine Carbon-Sattelstütze mit mehr Flex und ein Powermeter in jeder Ausstattungsvariante.
Natürlich sind sechs Watt oder 150 Gramm nicht für jeden Rennradfahrer das entscheidende Kaufargument. Wer jedoch sportlich und leistungsorientiert unterwegs ist, weiß, dass gerade die Summe vieler kleiner Verbesserungen am Ende einen Unterschied machen kann.
Für uns bleibt auch beim Rennrad entscheidend, dass nicht nur die technischen Werte stimmen. Rahmengröße, Sitzposition, Ausstattung und der persönliche Fahrstil müssen zusammenpassen – denn erst dann wird aus einem schnellen Rennrad auch das richtige Rennrad.
Mountainbikes: Bewährte Konzepte konsequent weiterentwickelt
Auch bei den Mountainbikes ohne Motor gibt es für 2027 einige Veränderungen. Die neuen Stereo HPC und Stereo C:62 Modelle wurden überarbeitet und bieten 150 mm Federweg vorne und 145 mm hinten. Dazu kommen mehr Platz für längere Vario-Sattelstützen, ein integrierter Stauraum im Unterrohr und eine modulare Halterung für Zubehör.
Das sind vielleicht nicht die Neuheiten, die auf den ersten Blick für Aufsehen sorgen. In der Praxis sind es aber häufig genau solche Details, die ein Mountainbike funktionaler machen und den Fahrkomfort auf dem Trail verbessern.
Mit dem Fritzz kehrt außerdem ein bekannter Name ins CUBE Programm zurück. Mit C:62 Carbonrahmen, 170 mm Federweg und High-Pivot-Hinterbau richtet es sich an Fahrer, die anspruchsvolle Trails und Enduro-Touren bevorzugen.
Noch sportlicher wird es mit dem neuen TWO15. Mit 200 mm Federweg und High-Pivot-Fahrwerk ist es klar auf Downhill und Bikepark ausgelegt.
Damit bietet CUBE auch 2027 eine große Bandbreite an Mountainbikes. Welcher Federweg, welche Geometrie und welche Ausstattung sinnvoll sind, hängt dabei stark vom persönlichen Einsatzbereich ab. Gerade hier lohnt es sich, vor der Entscheidung genau zu überlegen, wo und wie das Bike überwiegend gefahren wird.
E-Bikes für Stadt und Alltag: leicht, praktisch und unkompliziert
Nicht jede Neuheit für 2027 dreht sich um möglichst viel Motorleistung oder maximalen Federweg. Auch bei den E-Bikes für Stadt, Alltag und kurze Touren gibt es interessante Entwicklungen.
Ein Beispiel dafür ist das neue Editor Hybrid 360 FE. Der kompakte Bosch-Nabenmotor wird mit einem herausnehmbaren 360-Wh-Akku kombiniert. Das Ergebnis ist ein schlankes, reduziertes E-Bike, bei dem der elektrische Antrieb optisch deutlich in den Hintergrund tritt.
Gerade für Fahrten in der Stadt, den täglichen Weg zur Arbeit oder kleinere Touren kann ein solches Konzept interessant sein. Denn nicht jeder benötigt einen großen Akku und einen besonders leistungsstarken Mittelmotor. Manchmal zählen geringeres Gewicht, einfaches Handling und eine alltagstaugliche Ausstattung mehr.
Auch das Fold Hybrid wurde für 2027 weiterentwickelt. Ein überarbeiteter Faltmechanismus, ein ergonomischerer Tragegriff sowie die werkzeuglose Einstellung von Lenker und Sattel sollen die Handhabung im Alltag erleichtern.
Für uns zeigen diese Modelle sehr schön, wie unterschiedlich die Anforderungen an ein E-Bike mittlerweile geworden sind. Umso wichtiger ist es, nicht allein nach Akkugröße oder Motorleistung auszuwählen, sondern danach, was das Rad im Alltag tatsächlich leisten soll.
Unser Blick auf die CUBE Neuheiten 2027
Das Modelljahr 2027 bringt viele Neuerungen – manche fallen sofort ins Auge, andere zeigen ihre Vorteile erst beim genaueren Hinsehen.
Besonders interessant finden wir, dass CUBE die unterschiedlichen Einsatzbereiche noch stärker berücksichtigt. Vom komfortablen vollgefederten Touren-E-Bike über Gravel- und Mountainbikes bis hin zum leichten City-E-Bike und leistungsorientierten Rennrad ist die Auswahl nochmals größer geworden.
Mehr Modelle, unterschiedliche Antriebskonzepte und immer speziellere Ausstattungen machen die Entscheidung für das passende Fahrrad allerdings nicht unbedingt einfacher.
Und genau deshalb betrachten wir Neuheiten bei Radsport Prandl nicht nur anhand ihrer technischen Daten.
Wir möchten wissen: Für wen ist das Rad gedacht? Wie fährt es sich? Welche Ausstattung ist sinnvoll? Und passt das Konzept tatsächlich zu dem, was unsere Kundinnen und Kunden damit vorhaben?
Denn das beste Fahrrad ist für uns nicht automatisch das mit dem stärksten Motor, dem leichtesten Rahmen oder der längsten Ausstattungsliste. Es ist das Fahrrad, das zu seinem Fahrer, seinen Touren und seinen persönlichen Ansprüchen passt.
Die neuen CUBE Modelle 2027 werden nach und nach verfügbar sein. Wir schauen sie uns natürlich genau an und beraten euch gerne persönlich zu den Modellen, die für euren Einsatzbereich interessant sind.
Und wie immer gilt: Technische Daten kann man vergleichen – ob ein Fahrrad wirklich passt, finden wir am besten gemeinsam heraus.

